Eine Hand hält eine transparente Glaskugel gegen das Licht. In der Kugel spiegelt sich der Himmel und eine Baumkrone.

Fasten für das Klima

Medienprojekt Wuppertal startet neues Filmprojekt

Das Medienprojekt Wuppertal, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, startet zu Beginn der Fastenzeit ein neues Filmprojekt. Dabei geht es nicht um traditionelles Fasten, sondern darum, auf verschiedene Weise für das Klima zu fasten. Das Medienprojekt ruft Jugendliche dazu auf, 10 bis 40 Tage bewusst auf etwas zu verzichten und dies in einem Videotagebuch festzuhalten. Das Filmmaterial soll anschließend über den YouTube-Kanal des Medienprojekts veröffentlicht werden.

Über den eigenen ökologischen Fußabdruck nachdenken

Mit dem Filmprojekt möchte das Medienprojekt Wuppertal erreichen, dass die Teilnehmenden und Zuschauer*innen ihren ökologischen Fußabdruck reflektieren. Es will dazu motivieren, die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren, erneuerbare Ressourcen naturverträglich zu nutzen, Umweltverschmutzung zu verringern und auf verschwenderischen Konsum aufmerksam zu machen.

Verschiedene „Challenges“

Die Teilnehmenden können entweder selbst überlegen, worauf sie verzichten wollen oder eine der vom Medienprojekt vorgeschlagenen „Challenges“ annehmen:

  • Konsumfasten: Die Teilnehmenden sollen nur das kaufen, was sie unbedingt zum Leben benötigen. Das gilt auch für den Einkauf im Supermarkt. Süßigkeiten und Alkohol beispielweise sollen nicht gekauft werden.
  • Ausmisten: In der „Challenge 40 Tage – 40 Gegenstände“ sollen sich die Teilnehmenden jeden Tag von einem Gegenstand trennen und ihn spenden, verkaufen oder verschenken.
  • Vegan: Die Teilnehmenden dieser „Challenge“ sollen komplett auf tierische Produkte verzichten.
  • Nachhaltiger Konsum: Bei dieser Art zu fasten ist es wichtig, ausschließlich klimafreundlich, saisonal und regional konsumieren und nur fair-produzierte und-gehandelte Produkte zu wählen.
  • Mobilität: Bei dieser „Challenge“ ist das Auto ist tabu. Die Fortbewegung soll nur zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV erfolgen.
  • Gelber-Müll-Fasten: Hierbei geht es um Plastikvermeidung, zum Beispiel durch den Einkauf unverpackter Produkte oder das Selbermachen.
  • Einweg-Artikel-Fasten: Bei dieser „Challenge“ wird der Müll reduziert, in dem auf alles verzichtet wird, was nach einmaliger Benutzung weggeworfen wird, zum Beispiel Küchenpapier oder Hygiene-Artikel.
  • Medienfasten: Die Teilnehmenden verzichten auf sämtliche elektronischen Medien, zum Beispiel Handy, Fernsehen und Tablet und versuchen in allen Bereichen des Alltags möglichst wenig Strom zu verwenden.
  • Nichtstun-Fasten: Für diese „Challenge“ gilt „Schluss mit dem Nichtstun“. Die Teilnehmenden nehmen sich jeden Tag eine grüne Tat oder ein grünes Gespräch für die Umwelt vor.

 

Infos zu Teilnahme

Die Filmaufnahmen können mit dem eigenen Handy oder mit Videotagebuchkameras vom Medienprojekt Wuppertal gemacht werden, die das Medienprojekt hierfür verleiht. Jede*r Teilnehmer*in soll möglichst täglich drei bis Download schicken. Minderjährige benötigen für die Teilnahme das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten. Mehr Informationen zur Teilnahme gibt es auf der Internetseite des Medienprojekts Wuppertal.

 



Bild: ©Hue Chee Kong/Adobe Stock